Kurz Vita
Geboren am 23.10 1964 in Berlin
1971 bis 1981 Besuch Polytechnische Oberschule Janusz Korczak Finsterwalde
1981 bis 1983 Lehre als Zerspanungsfacharbeiter im VEB Schweißtechnik Finsterwalde
Tätigkeit als Zerspaner bis 1999
1999 bis 2001 Volontariat bei der Lausitzer Rundschau in Cottbus (Tageszeitung)
dort bis heute tätig im PR-Bereich
ab 1988 Schreibversuche in Gedichtform und Kurzgeschichten
seit 2000 Arbeit an Erzählung „Geh nach Hause Küttl“
seit 2008 lose Mitgliedschaft im „Zirkel kreatives Schreiben“ in Senftenberg
seit 2014 intensive Arbeit an Gedichten und „Geh nach Hause Küttl“
Lieblingslektüre: Erwin Strittmatter und weitere DDR-Literatur; deutsche Klassiker, Biografien, Zeitgeschichte
verheiratet, zwei Kinder
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gäste dieser Homepage, herzlichen Dank für Ihren Besuch.
Ich bin davon überzeugt, dass Sie mir aus Interesse und Wissensdurst die Freude Ihrer Anwesenheit bereiten … und sollten Sie zufällig hier verweilen, ist auch das ein Grund, sich zu bedanken, bei Ihnen und beim Zufall, welcher im Übrigen gern unterschätzt und wenig beachtet wird. Dabei hilft er doch, Seiten an uns zu entdecken und Empfindungen zu wecken, die verborgen lagen. Nun braucht man noch Stetigkeit und Geduld und auch Nachsicht gegenüber sich selbst. Hat man alles zusammen und gut abgewogen, ist man dort, wo man sich vielleicht nicht vermutet hätte. Zum Beispiel beim Schreiben.
So entstand das Gedicht „Zwei Namen im Schnee“. Nicht das erste, nicht das letzte, aber das Leitgedicht. Ihm verdanke ich, dass mir der Persimplex-Verlag die Chance auf meine erste Publikation gab. Ihm verdanke ich auch, dass mir durch viele Jahre des Nichtschreibens und des Ausprobierens eine Orientierung geblieben ist.
… aber was rede ich denn. Das Gedicht hat mir zu verdanken, dass es niedergeschrieben wurde. So wie die anderen Verse und Reime in meinem Erstlingswerk. Sie ahnen es schon: Niemand sollte sich klein machen oder gar klein machen lassen. Ehre wem Ehre gebührt, auch wenn durch die der Wind pfeift, wie Hermann Kant schreibt. Also hoffe ich, dass Sie mir noch oft auf dieser Seite die Ehre erweisen, Ihr Gastgeber sein zu dürfen. Mit Stetigkeit, Geduld und Nachsicht sollen noch viele Texte entstehen, die ich Ihnen hier zur freundlichen Begutachtung überlasse.

Ursprünglich wollte ich ja Schauspieler werden. Nach zwei erfolglosen Eignungstests entschied ich mich aber, die Seiten zu wechseln. Ich trage nicht das geschriebene Wort vor, sondern der Schauspieler trägt mein Geschriebenes vor. Das hat genau ein Mal geklappt. Bei meinem dritten Anlauf an der Schauspielschule rezitierte ich in Teilen mein höchsteigenes Gedichtepos. Schauspieler wurde ich nicht, aber ich hatte mein erstes Gedicht.
Daran erinnerte ich mich immer in den Jahren, in denen ich (beinahe) untätig war. So richtig hat es mich nicht gedrängt zu schreiben. Dennoch kam einiges Gereimtes und Ungereimtes zusammen. Inzwischen ist Schreiben ein lebenswichtiges Ventil für mich geworden. Schon das kleinste Ergebnis gibt mir die Ruhe zurück. Diese Ergebnisse erreiche ich nicht vor dem Bildschirm (ist für mich der unproduktivste Ort), sondern auf dem Hometrainer (tschuldigung: Cardiogerät) oder bei den Spaziergängen mit meinem Hund.
Ich habe Hochachtung vor Handwerkern, bin aber froh, keiner zu sein (die Welt ist voll davon) … und ich habe großen Respekt vor Mathematikern, lehne es aber ab, rational in Zahlen zu denken. Schreiben ist mehr als die Mathematik zu beherrschen. Schließlich muss man beim Schreiben mit wenigen Buchstaben auskommen, im Gegensatz zur Unendlichkeit der Zahlen.